Halde Hoheward – Hoch und Runter für schöne Ausblicke

Die Halde Hoheward lockt gerade im Herbst mit schönen Aussichten und farbenfrohem Laub in allen Schattierungen. Auch wenn wir einen etwas dunstigen Tag erwischt haben, ist es herrlich, die 16 Kilometer lange Wanderung mit ihren zahlreichen Serpentinen auf der Halde zu gehen.Der Tourenvorschlag über die größte Haldenlandschaft Europas im Landschaftspark Hoheward wurde von dem Projekt Halden-Hügel-Hopping des Kreises Recklinghausen ausgearbeitet. Mit seinen 16 Kilometern und 350 Höhenmetern ist er einer der längsten Touren der 12 Themenrouten des Projekts. Geführte Touren über die Halde bietet das Besucherzentrum Hoheward an.Besucherzentrum EmscherlandschaftsparkWir starten am Besucherzentrum Hoheward, wo wir auf einem großen Parkplatz bequem parken können. Am Parkplatz selbst gibt es auch ein Café, wo man Proviant und Getränke kaufen kann.Start Zeche Ewald

AnstiegJetzt steht der erste Aufstieg an über die Ewald-Treppe (oder den Serpentinen) zur Ewald-Empore die einen schönen Ausblick auf die ehemalige Zeche bietet.Aufstieg

Von hier geht es erst mal wieder bergab bis auf die „Balkonpromenade“ der wir bis zum nächsten Balkon folgen.Balkon 2Ausblick BalkonpromenadeDann geht es nochmals bergab, runter bis zum Haldenfuß, wo wir dann ein Stück die „Ringpromenade“ gehen, die auch als Radweg der Route der Industriekultur genutzt wird.Radweg Der Blick durch das Tunnelportal Nord zeigt, dass die Halde an dieser Stelle nicht sehr breit ist, weil man schon das offene Tunnelportal Süd sehen kann.Tunnelportal NordNach dem Tunnelportal folgt der zweite Anstieg über die gut angelegten SerpentinenAusblick nach Norden bis zum Horizont-Observatorium, das zwar leider noch gesperrt ist aber spektakulär in den Himmel ragt. Horizontal-ObservatoriumHier nutzen wir die Gelegenheit, nach allen Seiten den Ausblick zu genießen bevor wir die Halde über die Serpentinen (oder die Treppe) Richtung Hohenwarder Nordwand verlassen.

Hohenwarder NordwandWir überqueren die Herner Straße an einer Fußgängerampel und folgen dem Fuß- und Radweg durch ein kleines Wäldchen bis zur Theodor-Körner-Straße.Übergang Diese überqueren wir an einer Fußgängerampel und gehen ein Stück entlang der Karlstraße bis zu dem Übergang rechts auf den ausgeschilderten Radweg. Drachenbrücke von weitemDer Weg führt uns an der Drachenbrücke vorbei zum Stadtteilpark Hochlarmark, wo ein großer Bikeparcour zahlreiche Kinder und Jugendliche erfreut. Bikeparcours in HochlarmarkStadtteilpark Hochlarmark

Entlang am Förderturm der ehemaligen Zeche Recklinghausen II gehen wir zurück zur Drachenbrücke,Drachenbrücke2auf der wir die Cranger Straße überqueren.Drachenbrücke mit Halde Jetzt geht es wieder aufwärts! Über zahlreiche Serpentinen erreichen wir, mit einem Zwischenstopp auf dem Balkon 6,Blick auf Bikeparcourdas zweite Monument auf der Halde Hoheward, die Sonnenuhr.SonnenuhrHier kann man deutlich sehen, wie unterschiedlich hoch die Sonnenstände im Laufe eines Jahres sind.Sonnenuhr ErklärungVon hier aus haben wir einen schönen Blick auf die Halde Hoppenbruch, die wir gleich auch erwandern werden.Ausblick Richtung HoppenbruchNun gehen wir ein Stück die Betriebsstraße entlang bevor es wieder die Serpentinen runter zum Balkon 8 mit schönem Ausblick auf „das vergessene Tal“Das vergessene Talund zur Panoramabrücke geht.PromenadenbalkonAusblick vom PromenadenbalkonVom Balkon 9 aus gehen wir das letzte Stück runter zum Haldenfuß. Hier rechts ab auf der die Halde begleitenden Straße und bei nächster Gelegenheit links zur Halde Hoppenbruch. Hier folgen wir dem befestigten Weg.

Wer sich die Besteigung der Halde sparen möchte geht hier weiter Richtung Emscherbruch.

Aufstieg Halde HoppenbruchWindrad HoppenbruchWir lassen es uns nicht nehmen mit dem vierten Aufstieg der Tour die Halde zu erklimmen.  Zumal wir unter dem Windrad das Pano-rama der Metropole Ruhr und den Blick auf die Halde Hoheward genießen können.Blick auf HohewardEnduroschildDie Halde Hoppenbruch bietet Mountainbikern mit mehreren ausgeschilderten Enduro-Strecken ein ideales Freizeiterlebnis.

Zurück geht es denselben Weg wie beim Aufstieg und wir gelangen wieder auf den Weg am Haldenfuß der Halde Hoppenbruch. Jetzt gehen wir links und halten uns rechts Richtung Zeche Ewald.Ausblick EmscherbruchHier machen wir noch einen Abstecher in den Emscherbruch, der als abgesacktes Feuchtgebiet für zahlreiche Tiere ein ideales Rückzugsgebiet ist.RingelnatterAuf dem selben Weg zurück folgen wir dem Radweg Richtung Ewaldpromenade, wo wir in der Linkskurve einen schönen Blick über das Südbecken der Ewaldpromenade haben.Südbecken EwaldpromenadeDie Promenade entlang erreichen wir unseren Ausgangspunkt der Wanderung und freuen uns nach gut vier Stunden über eine Rast im Ewald-Café.Ewaldpromenade mit Förderturm

Die Tour im Überblick:

Übersicht TourTipp Hoheward

Hier befindet sich die Tour im Ruhrgebiet:

Startpunkt: Parkplatz beim Besucherzentrum Halde Hoheward, Doncasterplatz, Herten

Charakter: Wanderung auf befestigten Wegen mit vier Anstiegen auf die Halden (insgesamt 350 Höhenmeter).

 Länge: 16 Kilometer
 Zeit: ca. 4 bis 5 Stunden
Download GPX-Datei: Halde-Hoheward
Download Tourenbeschreibung: Halde-Hoheward.pdf

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