Radschnellweg Ruhr (RS1) – Eröffnung von Mülheim bis Essen

Auf dem Radschnellweg Ruhr (RS1) mal eben zwischen Mülheim an der Ruhr und Essen per Rad pendeln – ab sofort geht das. Denn der Regionalverband Ruhr (RVR) hat den Abschnitt der Rheinischen Bahn auf Mülheimer Stadtgebiet in der Qualität eines Radschnellwegs ausgebaut und dieses erste, rund fünf Kilometer lange Teilstück des RS1 am 27. November 2015 eröffnet.

Radschnellweg. Rad- und Fußweg.

Der Radschnellweg von Mülheim nach Essen besteht aus einem Rad- und einem Fußweg.

Ganz genau verläuft dieses erste Teilstück des RS1 von der Brücke Reuterstraße (kurz hinter der Grenze Essen / Mülheim an der Ruhr) bis zum Mülheimer Hauptbahnhof. Der neue vier Meter breite, asphaltierte Radweg und der zwei Meter breite aus einer Kiesschicht bestehende Fußweg nutzt dabei die ehemalige Gütertrasse der Rheinischen Bahn, die Ende 2002 auf längeren Teilabschnitten stillgelegt wurde, womit der durchgehende Güterzugverkehr endete. Heute fährt man auf dem Radschnellweg mit dem Fahrrad kreuzungsfrei und steigungsarm wo früher Güter durchs Revier transportiert wurden. Mit dem Rad ist man eine halbe Stunde (10 km/h) unterwegs, zu Fuß braucht man eine Stunde für die fünf Kilometer. Fuß- und Radweg sind durch einen halben Meter breiten Schotterstreifen voneinander getrennt. Nur auf den Brücken wird der Weg schmaler.

Wie erreicht man denn den Radschnellweg Ruhr?

Anschlussstelle zur Geitlingstraße.

Zwölf Anschlussstellen, wie hier zur Geitlingstraße (Mülheim) liegen entlang der Trasse.

Für die neue Strecke wurden 12 Anschlussstellen geschaffen, um auf diese „A40 für Radfahrer“ zu gelangen. Dabei handelt es sich um sechs niveaugleiche Zugänge, drei Rampen und noch einmal drei Treppen. Mit „Rampe“ ist ein Zugang gemeint, der auf- bzw. absteigend angelegt ist. Zehn der 12 Anschlussstellen ermöglichen eine Anfahrt von Süden, während zwei einen Zugang zum Radschnellweg von Norden her ermöglichen. Alle 12 Zugänge sind befestigt, meist gepflastert.

Was ist eigentlich ein Radschnellweg?

RS1 - Der schnellste Weg durchs Revier.

RS1 – Der schnellste Weg durchs Revier.

Radschnellwege, wie der RS1 im Ruhrgebiet, verbinden Städte, Gemeinden sowie das Umland dazu, oder genauer: wichtige Ziele in einer Region. Dabei können auch größere Verkehrsmengen durch hohe Qualitätsstandards über große Distanzen bewältigt werden. Man könnte sagen, in der Welt der Radfahrer ist es die Entsprechung, das Pendant zur Autobahn. Der RS1 wird von Hamm bis Duisburg auf einer Länge von rund 100 Kilometern zehn Stadtzentren und vier Universitäten verbinden. Aber das ist heute noch Zukunftsmusik!

Das erste Teilstück Radschnellweg Ruhr (RS1) im Überblick:

Charakter: Asphaltierter Radweg (4m breit). Fußweg (2m breit) aus einer Kiesschicht (wassergebundene Decke). Schotterstreifen (0,5m breit) als Trennung.
12 Anschlussstellen entlang der Strecke.

Länge: 5 Kilometer
Zeit: Halbe Stunde mit dem Fahrrad (10 km/h). Eine Stunde zu Fuß.

Startpunkt: Brücke Reuterstraße zwischen Reuterstr. und Frohnhauser Weg in Mülheim an der Ruhr, bzw. Anschlussstelle Grugatrasse / Frohnhauser Weg.
Endpunkt: Hauptbahnhof in Mülheim an der Ruhr, bzw. Anschlussstelle Eppinghofer Straße.

Downloads und Online-Karte:
Der Verlauf mit allen Anschlussstellen ist auf einer Detailkarte noch einmal genau eingetragen (siehe die PDF-Datei in der Tabelle unten). Zudem finden Sie in der Tabelle unten eine GPX-Datei (Track) mit dem Linienverlauf sowie eine zweite GPX-Datei (Waypoints) mit den Anschlussstellen. Beide GPX-Dateien sind in ein ZIP-Archiv eingepackt. Weitere Informationen zum Projekt RS1 finden Sie unter: www.rs1.ruhr

Detailkarte: rs1_teil1.pdf
GPX-Dateien: rs1_teil1.zip

Zu guter Letzt finden Sie hier eine Online-Karte zum ersten Teilstück des Radschnellwegs Ruhr.

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