Halde Rheinpreussen – Frühlingserwachen im Baerler Busch

Wird es endlich Frühling? Im Baerler Busch und auf der Halde Rheinpreussen wollen wir bei unserer Wanderung die ersten Frühlingsboten entdecken. Der Weg ist abwechslungs-reich und führt zum Teil durch Wald, entlang von Seen und auf die Halde Rheinpreussen, von wo aus man einen schönen Ausblick auf Duisburg und den Rhein hat.

Wir starten auf dem Wanderparkplatz in Baerl die Buchenallee entlang

Blick auf die Zufahrt zum Parkplatz am Start

Zufahrt zum Parkplatz

und sind sofort in einem alten Laubwald mit schönen hohen und noch unbelaubten Bäumen. Nach wenige Metern rechts nach Norden abbiegen und dem Hauptwanderweg X12 folgen. Links an einer Schonung vorbei immer geradeaus folgen wir dem Weg, der

Wegkreuzung im Laubwald

Wegkreuzung im Wald

dann leicht links abdreht bis zur Orsoyer Allee.

Blick aus dem Wald auf das Haus eines Künstlers

Das Künstlerhaus

Wir passieren links ein schönes Haus, in dem wohl ein Künstler wohnt, der mit seinen bunten Skulpturen Farbe in die ansonsten grau-braune Landschaft zaubert.

Der Schlotweg mit einem Feld auf der linken und hohen Bäumen auf der rechten Seite. Auf dem Weg geht ein Wanderer

Der Schlotweg

Den Schlotweg gehen wir bis zum Lohheider See hinunter und entdecken dabei immer wieder farbenfrohe Figuren und Kreatives.

Der Uferweg am Lohheider See

Uferweg am Lohheider See

Am See folgen wir dem Uferweg nach links und genießen eine ganze Weile die bequeme Strecke,

Bank am Ufer des Sees mit einem trüben Ausblick über den See

Der leider trübe Ausblick auf den See

bis wir in einem kleinen Wäldchen links über einen Trampelpfad zur Straße Laakmannsfeld wechseln.

Wegverlauf nach rechts in einem Waldstück

Wegbiegung

Wir gehen links, passieren den Bernshof, wo wir auch die ersten Frühlingsboten am Wegesrand finden und folgen der Straße bis sie rechts abbiegt.

Kirschblüten und -knospen an einem Zweig

Kirschblüten als Frühlingsboten

In der Kurve gehen wir schräg rechts den Weg in den Wald, der dann geradeaus führt. Am Ende des Weges nutzen wir kurz die Straße nach links bis wir links wieder in den Wald abbiegen können. Nach 350 Metern erreichen wir eine Kreuzung und folgen dem Wanderzeichen A8 nach rechts. Dieser Weg führt schnurgerade durch den Wald.

Wegkreuzung im Laubwald mit einem Wanderer in der Ferne

Wegkreuzung

Entlang dieses Weges sind immer wieder Bänke aufgestellt, die eine Rast ermöglichen. An der Kreuzung Buchenallee/Orsoyer Allee gehen wir rechts ab und folgen der Orsoyer Allee. (Wer genug gelaufen ist, kann hier geradeaus über die Buchenallee wieder den Startpunkt unserer Wanderung erreichen.)

Blick aus dem Wald auf die Verbandstraße mit einigen Autos

Die Verbandstraße

Wir überqueren zuerst den Parkplatz, dann die Verbandsstraße (Achtung: Hier sind die Fahrzeuge schnell unterwegs!) und zuletzt die Autobahn A42. Die Orsoyer Allee führt parallel zu einer Bahnstrecke und dem Waldsee immer geradeaus. (Wer mag kann auf einem Trampelpfad direkt am Ufer des Waldsees entlang gehen. Dafür muss aber die Bahnstrecke illegal überquert werden. Auf dem Parkplatz nördlich der Halde Rheinpreussen geht es dann weiter auf unserer Tour). Auf der linken Seite sehen wir durch die Bäume hindurch auch den Steg der Angelfreunde am Waldsee.

Blick aus dem Wald auf einen Steg der weit auf den Waldsee hinaus ragt

Steg der Angelfreunde auf den Waldsee

Nach gut 1,7 Kilometern auf der Orsoyer Allee erreichen wir die Römerstraße . Um dieser ein kleines Stück zu folgen überqueren wir diese und nutzen den Fuß- und Radweg neben der Straße. Nach ca. 300 Metern können wir die Römerstraße wieder queren und folgen einer kleinen Straße in den Wald bis wir den Parkplatz nördlich der Halde Rheinpreussen erreichen. Am Ende des Parkplatzes halten wir uns rechts und folgen dem Wanderzeichen NiW (Niederrhein-Wanderweg) auf langen Serpentinen

Weg mit einem Wanderer hinauf auf die Halde mit einem jungen Waldbestand rechts und links

Der Weg auf die Halde

bis zum Haldenkopf der Halde Rheinpreussen. Wer lieber kleine Trampelpfade geht, kann nach der dritten Serpentine rechts abbiegen in Richtung eines grasbewachsenen Hochplateaus

Blick auf ein Hochplateau mit Grasbewuchs

Hochplateau

und von dort senkrecht die Halde bis zur Spitze erklimmen.

Steiler Pfad zum Haldenkopf mit vielen Flutlichtstrahlern und der Haldenskulptur am höchsten Punkt

Steiler Aufstieg zum „Gipfel“

Der bequemere und matschfreie Weg führt in zwei weiteren Serpentinen die Halde hinauf.

Seicht ansteigender Weg mit Wiesen und etwas Schnee rechts und links. Im Hintergrund die Haldenskulptur das Geleucht

Der einfache Weg zum Geleucht

Infotafeln erläutern die Landschaft und die Haldenskulptur „Geleucht“ von Otto Piene.

Eine Infotafel auf einer Wiese

Infotafel

Das Geleucht von Otto Piene sieht aus wie eine Mischung aus Leuchtturm und Grubenlampe

„Geleucht(-turm)“

Das „Geleucht“ ist einer Grubenlampe der Bergleute nachempfunden und kann auch als Aussichtsturm genutzt werden. Abends sieht man vom östlichen Rheinufer und der Autobahn aus die beleuchtete Skulptur und die in diesem Bereich rot angestrahlte Halde.

Diesiger Ausblick auf den Rhein von der Halde Rheinpreussen

Grauer Dunst versperrt den Blick auf den Rhein

Von hier oben hat man (bei besserem Wetter) einen schönen Ausblick in Richtung Duisburg und Oberhausen. Heute sind die Rheinbrücken im grauen Dunst kaum zu erkennen. Nach kurzer Rast auf den kleinen Betonquadern wandern wir die Halde wieder bergab. Nach regnerischem Wetter ist es ratsam den offiziellen Weg der Halde zu nutzen, da der Trampelpfad auf der Südseite der Halde äußerst matschig und glitschig sein kann. Nach den Serpentinen bergab, folgen wir einem schmalen Weg entlang der Haldenkontur und erreichen ein kleines grasbewachsenes Hochplateau, das wir links umrunden.

Hochplateau mit Grasbewuchs eingerahmt mit jungem Baumbestand.

Das Hochplateau auf dem Abstieg

Dann geht es auf einem besseren Weg in Serpentinen abwärts, bis wir am Haldenfuß der Halde Rheinpreussen auf einige Häuser stoßen.

Weggabelung im Wald am Fuß der Halde

Weggabelung am Fuß der Halde

Hier gehen wir erst links, anschließend rechts und folgen den Wanderzeichen X12 und NiW am Waldsee entlang.

Blick durch Birken auf den Waldsee

Der Waldsee

An der nächsten Wegekreuzung wandern wir weiter mit dem X12 und überqueren auf einer Brücke die Autobahn A42 und die Verbandsstraße. Nach einer langen Kurve verlassen wir den X12 und gehen links ab in den Wald, einen ungekennzeichneten Weg entlang, der uns mit einigen Windungen und am Ende entlang einer Nadelbaumschonung auf die Buchenallee führt. Auf diesem Weg treffen wir auf weiter Frühlingsboten mitten im Wald.

Schneeglöckchen auf mit altem Laub bedeckten Waldboden

Schneeglöckchen

Das Wetter ist besser geworden und durch die Bäum kann man sogar blauen Himmel erahnen.

Blick durch unbelaubte Baumkronen auf ein Stück blauen Himmel

Blauer Himmel?!

Der Buchenallee folgen wir nach rechts und erreichen nach wenigen Metern unseren Startpunkt der Wanderung den Wanderparkplatz in Baerl. Für Kinder gibt es hier einen schönen Spielplatz, die Erwachsenen können sich auf den Bänken von der Wanderung erholen.

Spielgerüst aus Holz auf einem Sandplatz direkt vor dem Parkplatz

Belohnung für Kinder

Die Tour im Überblick

Verortung der Tour auf einer Übersichtskarte des Ruhrgebietes

Hier befindet sich die Tour im Ruhrgebiet

Startpunkt: Wanderparkplatz Duisburg-Baerl, Ende Hubertusstraße. Hier kann man auch mit dem ÖPNV anreisen: mit der 925 bis zur Haltestelle „Restaurant Liesen“ und über die Hubertusstraße zum Startpunkt

Charakter: abwechslungsreich, familienfreundlich, teilweise schmale Wege auf Gras und Waldwege

Länge:  ca. 11 Kilometer
 Zeit: ca. 2½ bis 3 Stunden
 Download GPX-Datei:  tour-Halde Rheinpreussen.zip
 Download Tourenbeschreibung:  tour-Halde Rheinpreussen.pdf

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