Haldenlandschaft in Gladbeck Brauck

Am südlichsten Zipfel von Gladbeck, an der Grenze zu Essen und Bottrop, befindet sich eine Haldenlandschaft die sich gut erwandern lässt. Unsere Runde bringt uns sowohl auf die Halden als auch in ihre Umgebung. Die Strecke führt durch die Grüngürtel des Stadtteils Brauck wobei Straßenbereiche möglichst gemieden werden.

Wir starten am Parkplatz an der Halde 22

Blick auf einen unbefestigten Pfad der auf die Halde führt

Aufstieg auf die Halde 22

und gehen die leicht ansteigenden, unbefestigten Wege hinauf.

Blick auf eine Person die auf dem Weg auf die Halde ist

Der weitere Wegverlauf

Oben angekommen, auf einer Höhe von 76 m ü. NN, bietet sich uns ein Blick auf die Halde Mottbruch und bei schönem Wetter auch auf den Tetraeder.

Ausblick auf die Halde Mottbruch

Ausblick auf Halde Mottbruch

Wir folgen dem Pfad wieder hinunter und verlassen die Halde an der nordwestlichsten Ecke über die kleinen Serpentinen und gehen rechts den Weg parallel zur blauen Boye (der zweitgrößte Nebenfluss der Emscher wird zurzeit umgebaut) weiter,

Der Weg flankiert die Baustelle des Bachbettes Boye

Hinter dem Zaun wird das Bachbett der Boye umgebaut

vorbei an dem Unterstand, auf die Halde Mottbruch zu.

Blick auf einen Unterstand direkt am Weg

Unterstand zwischen Halde 22 und Halde Mottenbruch

Die Halde Mottbruch ist für die Öffentlichkeit noch nicht zugänglich (Schilder weisen darauf hin), daher folgen wir dem Weg links am Fuß der Halde.

Blick auf den Weg der am Fuß Halde Mottenbruch entlang führt

Weg am Fuß der Halde Mottenbruch

An der nächsten Weggabelung führt uns der rechte Weg in ein kleines Naturschutzgebiet,

Blick auf eine Weggabelung die ein Naturschutzgebiet führt

Weggabelung am Eingang zum Naturschutzgebiet

welches dem aufmerksamen Naturbeobachter eine vielfältige Abwechslung an Flora und Fauna bietet.

Erste weiße Blühten an einem Kirschbaumzweig

Die ersten Kirschblühten

Noch wälkes Gräserfeld im Naturschutzgebiet

Gräserfeld im Naturschutzgebiet

Bänke laden zum Verweilen ein.

Weg entlang des Gräserfeldes, mit einer Parkbank auf der anderen Wegseite

Bank die auf Besucher wartet

Teich mit Schilfgrasumrandung

Teich im Naturschutzgebiet

Wildgänse die auf dem Wasser zwischen dem Schilfgras schwimmen

Wildgänse

Wir wandern entlang des Feuchtgebietes auf unserer linken Seite, bis wir das Naturschutzgebiet an der Brüsseler Straße verlassen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gehen wir links weiter und biegen direkt rechts in die Welheimer Straße ein. Der Wiesenpfad rechts führt uns entlang eines Sportplatzes mit Blick auf die Halde Mottbruch mit vorgelagerter Abraum-Verladestation.

Blick über eine Wiese auf die Verladestation vor der Halde Mottenbruch

Verladestation vor der Halde

Wir stoßen auf die Roßheidestraße und gehen rechts 200 m weiter. Der nächste Weg rechts führt durch eine Baumallee.

Baumallee zum Treppenaufstieg neben einem Haus

Baumallee zum Treppenaufstieg

Nach der Treppe geht es links, 300 m durch einen schmalen Grüngürtel, zwischen dem Gewerbegebiet Brauck und einer Wohnsiedlung. Am Ende des Weges gehen wir die Treppe hinunter und dann links bis zur Roßheidestraße. Dieser folgen wir bis zur Bushaltestelle und gehen in den Südpark auf die andere Straßenseite.

Weg durch den Südpark flankiert mit Wiese und Bäumen

Weg durch den Südpark

Dort nehmen wir den ersten Weg rechts, bis zur nächsten Wegkreuzung und gehen wieder rechts, bis der Südpark an der Roßheidestraße endet. Ein kurzes Stück links die Roßheidestraße entlang, geht es weiter auf der gegenüberliegenden Straßenseite über den Weg hinter der Maueröffnung auf das Gelände der ehemaligen Zeche Mathias Stinnes.

Mauer des Zechengeländes Stinnes mit einer großen Lücke und dem Beginn eines Weges

Die Mauer des Zechengeländes Stinnes mit unserem Weg

Dieses verlassen wir an der Heringstraße nach rechts und biegen gleich darauf links in die Mathiasstraße ein. An deren Ende stoßen wir wieder auf die Roßheidestraße. Rechts geht es weiter bis zur Einmündung Brauckstraße, noch einmal rechts und die erste Straße links führt uns in die alte Kolonie Emscherstraße.

Häüserflucht der Kolonie Emscherstraße

Kolonie Emscherstraße

Typisches Haus der Kolonie Emscherstraße

Kolonietypisches Haus

Sie ist die erste bzw. älteste Braucker Zechensiedlung, entstanden mit der Errichtung der Zeche Mathias Stinnes III/IV. Wir verlassen diese Siedlung und gehen an der nächsten Straße rechts und  weiter geradeaus auf die Halde 19 zu. Wir folgen dem Fußgängerweg der nach rechts verläuft.

Wegkreuzung an der Halde 19

Wegkreuzung zur Halde 19

Dort halten wir uns ebenfalls rechts und gehen über die leicht ansteigenden Wege, die Halde hinauf.

Radfahrer auf dem ansteigenden Weg auf die Halde 19

Radfahrer auf dem Weg zum „Gipfel“

Oben angekommen, auf 68 m über NN erreichen wir die dort aufgestellte Seilscheibe des Förderschacht IV der Zeche Mathias Stinnes. Sie steht hier schon seit 1984 auf einer Lichtung, auf dem höchsten Punkt der Halde. Leider wird hier die erwartete Aussicht auf die Haldenlandschaft von dichtem Busch- und Baumbewuchs verdeckt.

Alte Seilscheibe der Zeche Mathias Stinnes am höchsten Punkt der Halde 19

Seilscheibe am höchsten Punkt der Halde 19

Wir überqueren die Lichtung und folgen dem Weg hinunter zum Fuß der Halde und umrunden hier den nördlichen Bereich. Hinter dem Sportplatz verlassen wir die Halde.  Wir folgen der Straße Hartmannshof bis zur Brauckstraße. Hier befindet sich die Bushaltestelle für unsere Rückfahrt. Wer seine Rückreise vom Parkplatz Halde 22 aus antritt, muss noch ein Stück die Heringstraße entlang gehen. Einen ähnlichen Wegeverlauf finden sie auch als Thementour  (BB auf dem Weg zur blauen Boye) unter www.halden-huegel-hopping.de.

Die Tour im Überblick

Verortung der Tour auf einer Übersichtskarte des Ruhrgebietes

Hier befindet sich die Tour Im Ruhrgebiet

Charakter: familienfreundlich aber mit Kinderwagen teilweise schlecht zu befahren, überwiegend unbefestigte Wege, bei schlechtem Wetter matschig, für Mountain-biker geeignet.  Verpflegung mit-nehmen da kein Kiosk in der Nähe ist.

Start/Ziel: Parkplatz an der Halde 22. Mit ÖPNV zu erreichen: von Essen mit der U11 bis Schloss Horst, umsteigen in die Buslinie 260 in Richtung Bottrop-Boy, bis Haltest. Hartmannshof. Von dort aus zur Heringstr., und weiter bis zum Parkplatz Aufgang Halde 22 laufen.

Länge: 11 km
Zeit: ca. 3,5 Stunden
Download GPX-Datei: tour-haldenlandschaft-gladbeck.zip
Download Tourenbeschreibung: tour-haldenlandschaft-gladbeck.pdf

 

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