Radtour zu Hugo und Ewald

Der Frühling ist da und das Rad möchte endlich mal wieder vor die Tür und ausgefahren werden. Aus diesem Grund ist es an der Zeit mal wieder eine Radtour zu präsentieren.
In diesem Fall handelt es sich um eine Tour, die aus der Feder von Peter Neumann, einem unserer BLOG-Leser stammt.
Wir sagen an dieser Stelle schon einmal DANKE und wünschen allen eine wunderschöne Radsaison.

Diese Fahrradtour führt durch Gelsenkirchen und Herten. Start und Ziel ist in diesem Fall die Grimberger Sichel am Rhein-Herne-Kanal. Es ist natürlich möglich an jedem Punkt dieses Rundkurses zu beginnen. Der Weg ist sparsam beschildert und darum ist die Benutzung einer Navigationshilfe sehr empfehlenswert. Die einzigen Steilstellen sind die Rampen der Kanal- und Emscher-Deiche.
Von der Grimberger Sichel geht es am Kanalufer entlang, zunächst westwärts bis zur Adenauerallee (steile Rampe!). Auf dem Weg sieht man links die Einfahrt zum Hafen Graf Bismarck und rechts den „Ball“, einen künstlerisch in Szene gesetzten Kugelgasbehälter. Nach Kreuzung der Adenauerallee setzt sich die Tour nördlich, auf dem Emscherweg, bis zur Hugo-Bahn fort. Leider ist diese noch nicht in voller Länge für den Fahrradverkehr erschlossen, sodass man das Gewerbegebiet in Sutum auf der Straße umfahren muss.  Am Sutumer Friedhof trifft man wieder auf die Hugo-Bahn. Für Interessierte lohnt es sich, hier einen Abstecher zum Schalke FanFeld, (Zitat) „einer in Stadionform, parkähnlich angelegten Gemeinschaftsgrabanlage“ zu machen. Im weiteren Verlauf der Hugo-Bahn sieht man nach überqueren der Flurstraße auf der rechten Seite das Schalker Stadion, die Veltins-Arena und auf der linken Seite die Doppelspitze der Halde Rungenberg. An der Kreuzung mit der Horster Straße steht das historische Bahnwärterhaus, in dessen Garten sich eine Barbara Grotte und eine Gedenktafel an das letzte Grubenpferd befinden. Einen Kilometer weiter kann man in die Siedlung Schüngelberg abbiegen. Interessierte haben auch die Möglichkeit die Halde zu Fuß (Treppe) oder mit dem Rad (naturbelassener Weg) zu erklimmen. Die Hugo-Bahn endet am Schacht 2/3/5 der Zeche Hugo. Über Nebenstraßen (ohne Rad-Beschilderung) gelangt man auf die B226. Auf dem Radweg geht es jetzt bis zum Eingang in die Löchter Heide, einem Naherholungsgebiet und durch diese hindurch. Der sich anschließende Golfplatz wird  auf einem öffentlichen Weg durchquert, der aber wie der Weg in der Löchter Heide unbefestigt ist. In Westerholt ist der historische Ortskern sehr sehenswert. Vom Ortskern führt die Langenbochumer Straße nordwärts. Hinter dem Bahnübergang beginnt rechts eine gut ausgebaute Bahntrasse mit dem schönen Namen „Allee des Wandels“. Nach etwa 2 Kilometern erreicht man einen Aussichtshügel in der Nähe der Zeche Schlägel & Eisen 3/4/7, der zur Rast einlädt. Der weitere Weg führt dann zur Haltestelle „Bahnübergang“. Hier muss man sich für den weiteren Weg entscheiden. Geradeaus geht es nach Recklinghausen, der Weg links (Norden) führt in das Spargeldorf Scherlebeck mit seinen Bauern Cafés und Läden (Bauer Südfeld 2km). Wir fahren rechts (Süden) in Richtung Backumer Tal und weiter zum Schlosspark Herten. Der Schlosspark wird bei einem angenehmen leichten Gefälle bis zur Gelsenkirchener Straße durchfahren. Danach geht es auf dem Radweg an der Ewaldstraße vorbei an Zeche Ewald 1/2/7 bis zur Emscher. Über die Emscherdeiche gelangt man wieder zur Grimberger Sichel, dem Ausgangspunkt.

Die Tour im Überblick

Ruhrgebietsübersicht mit einer Markierung zwischen Gelsenkirchen und Herten

Hier befindet sich die Tour im Ruhrgebiet

Startpunkt: Brücke „Grimberger Sichel“ oberhalb der ZOOM-Erlebniswelt.

Charakter: Leicht und gut zu fahren. Nur an den Kanal- und Emscher-Deichen gibt es steilen Rampen.

Länge: 28 km
Zeit: ca. 2 Std.
GPX-Datei: tour-hugo-und-ewald.zip
Tourenbeschreibung: tour-hugo-und-ewald.pdf

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