Eine Fahrradtour durch den Bochumer Südwesten

 

Dieser Rundkurs  – auch eine Tour von unserem BLOG-Leser P. Neumann  – führt auf (meistens) asphaltierten Wegen vom Westpark in Bochum gegen den Uhrzeigersinn durch den Südwesten der Stadt. Eine kurze Strecke im Norden dieser Tour liegt auf dem Stadtgebiet von Gelsenkirchen. Start und Ziel ist das „Besucherzentrum Jahrhunderthalle“ im Pumpenhaus 2. Es ist natürlich möglich an jedem Punkt dieses Rundkurses zu beginnen. Danke für diesen Beitrag und allen eine gute Fahrt.
Der Weg ist nicht als Rundkurs beschildert, darum ist die Benutzung einer Navigationshilfe empfehlenswert. Nördlich der A 40 gibt es keine größeren Steigungen. Im südlichen Teil dieser Strecke wechseln sich Steigungen und Gefällestrecken ab. Die längsten Steigungen befinden sich zwischen Dahlhausen und Haus Weitmar, zwischen Gut Sevinghausen und dem Hellweg und vor dem Spellbergshof.

Pumpenhaus 2 im Westpark Bochum

Erzbahnschwinge

Vom Pumpenhaus 2 im Westpark Bochum geht es zunächst über eine gepflasterte Rampe zu den Wegweisern auf den höher gelegenen Wegen.
Von hier folgt man den Schildern in Richtung „Landschaftspark Hoheward“ bzw. „Zeche Zollverein“ über die Erzbahnschwinge, Erzbahntrasse und mehreren Brücken bis zu Holgers Erzbahnbude in Gelsenkirchen. Die Brücken der Erzbahntrasse sind nummeriert. Brücke 1 überspannt die stillgelegte „Rheinische Bahn“ und Brücke 4 führt über die ehemalige „Reichsbahntrasse“, die Verbindung zwischen den Güterbahnhöfen Wanne-Eickel und Gelsenkirchen/Wattenscheid. Auf der rechten Seite der Erzbahntrasse erkennt man im Stadtteil Hordel die Zeche Hannover sowie die Versöhnungs- und Herz Jesu Kirche.

 

Erzbahnbude

Skulpturenpark

Fluchtstab

An der Erzbahnbude biegt man links in südwestlicher Richtung ab und fährt über die Kray-Wanner-Bahn in Richtung „Zeche Zollverein“ vorbei am von-Wedelsteadt-Park, überquert auf einer blauen Brücke die Trasse der ehemaligen Rheinelbebahn und durchfährt den Skulpturenwald an der Halde Rheinelbe. Vor der Brücke über die B 227 verlässt man die KWB in Richtung „Dahlhausen/Ruhrtal“ und unterquert die Brücke. Am rechten Wegesrand steht ein „Fluchtstab“. Dieser markiert den Punkt, an dem die Stadtgrenzen von Gelsenkirchen (Reg.Bez. Münster), Essen (Reg.Bez. Düsseldorf) und Bochum (Reg.Bez. Arnsberg) aufeinander treffen. Nun geht die Fahrt weiter über teilweise naturbelassene Wege, die aber mit Pfeil- oder Zwischenwegweisern in Richtung Dahlhausen ausgeschildert sind, bis zur A 40 Unterführung. Dieser Abschnitt führt an der Villa und ehemaligen Kornbrennerei „Schulte-Kemna“ vorbei.

 

 

 

Auf der südlichen Seite der Autobahn umfährt man den REAL-Parkplatz auf einem Fahrradweg bis zur Eisenbahn-Unterführung. Der weitere Weg ist mit Zwischenwegweisern beschildert und führt vorbei an Gut Sevinghausen (steile Rampe am Ende), dem Museum Helfshof

Bei Gut Sevinghausen

Helfshof

und der Herz Jesu Kirche zum Höntroper Hellweg, nahe der Bartholomäus Kapelle.

Herz-Jesu-Kirche

Bartholomaeuskapelle

Danach geht es im Stalleikenweg bergab bis zum Bahnübergang der S-Bahn. Nun folgt eine längere Steigung bis zum Spellbergshof. Danach wird man mit einer längeren Gefällestrecke in Richtung BO-Dahlhausen belohnt. Vorsicht: Dieser Weg ist zwar gut ausgebaut, hat aber 2 tückische Querrillen für den Regenwasserablauf.

 

In Dahlhausen folgt man NICHT mehr den Fahrradwegweisern sondern biegt in die gepflasterte Straße „Am Ruhrort“ rechts ab und fährt diese bis zum Ende durch. An der Einmündung zur „Dr.-C.-Otto-Straße“ biegt man wieder rechts ab, fährt am Werk vorbei und biegt dann links in das Museumsgelände ein. Vor dem Haupteingang führt rechts eine Rampe in den Tunnel, in dem man das Museum unterqueren kann.

Unter der Ruhrbrücke

Danach unterquert man die Ruhrbrücke und fährt am Ufer in Richtung S-Bahnhof BO-Dahlhausen.

Ruhrbrücke am Eisenbahnmuseum

An der Ruhr

 

Nach Überquerung der Bahnstrecke folgt man links dem Wegweiser „Haus Weitmar / BO-Zentrum“. Im Kreisverkehr geht rechts der Radweg Springorumbahn ab. (nicht in die Kassenberger Straße fahren!!!!)

 

Haus Weitmar

Hier folgt man der Steigungsstrecke in nordöstlicher Richtung bis zur Steinbrücke bei Haus Weitmar. In Weitmar beginnt der neue, aber noch nicht ausgeschilderte Radweg „Parkband West“.

Start des Radwegs „Parkband West“

Tunnel S-Bahn

Tunnel Fernbahn

Nach Durchquerung des Parks folgt man der Sylvesterstraße (Steigung) und Rathenaustraße bei leichtem Gefälle bis zum Ende. An der Einmündung in die Elsa-Brändström-Straße setzt sich der PBW-Radweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite fort bis man über eine kurze steile Rampe (ggf. schieben) die ehemalige Bahntrasse zur Zeche „Vereinigte General & Erbstollen“ erklimmen kann. Nach Querung der Schützenstraße und Engelsburger Straße werden die Unterführungen von S-Bahn und Fernbahn erreicht. Nördlich der Fernbahn gelangt man durch einen kleinen Wald in eine Siedlung mit Anschluss an die Engelsburger Straße. Der Weg setzt sich dann vor dem Straßenbahndepot rechts fort, vorbei an einer Kleingartenanlage zum Kreisverkehr Kohlenstraße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führt ein Radweg weiter unter der Alleestraße, vorbei am Gussstahlglockenspiel zur Jahrhunderthalle und zum Pumpenhaus 2 (Rastmöglichkeit) im Westpark.

 

Glockenspiel

Das Glockenspiel ist eine Erinnerung an die Erfindung des Stahlformgusses durch Jacob Meyer. Diese Innovation machte es möglich, komplexe Formen wie Zahnräder und Glocken aus Gussstahl herzustellen.
Hinweis:
Nach Beendigung von Tiefbauarbeiten soll der Abschnitt zwischen „Eisenbahnunterführung“ und „Herz Jesu Kirche“ neu ausgeschildert werden. Statt über ausgewaschene Feldwege fährt man dann auf einem Radweg durch die Burgstraße.

Jahrhunderthalle

Informationen zur Route:

Rastmöglichkeiten: Erzbahnbude in Gelsenkirchen (nur Getränke)
Bauer Budde am Mechtenberg (www.bauer-budde.de) nahe „Fluchtstab“
Div. Schnellimbisse in Dahlhausen
Pumpenhaus 2 Biergarten (www.jahrhunderthalle-bochum.de/de/besucher/gastronomie)

Start und Ziel ist das „Besucherzentrum Jahrhunderthalle“ im Pumpenhaus 2.

Charakter: Der Weg ist nicht als Rundkurs beschildert, darum ist die Benutzung einer Navigationshilfe empfehlenswert. Nördlich der A 40 gibt es keine größeren Steigungen. Im südlichen Teil dieser Strecke wechseln sich Steigungen und Gefällestrecken ab. Die längsten Steigungen befinden sich zwischen Dahlhausen und Haus Weitmar, zwischen Gut Sevinghausen, dem Hellweg und vor dem Spellbergshof.

Länge:                                        ca. 33 km.
Zeit                                  ca. 2 1/2 Stunden.
GPX-Datei                                 BO-SW.zip
Tourenbeschreibung                BO-SW.pdf
Höhenlagen:                               +-386 m

 

 

 

 

 

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