An Rhein und Ruhr – Facettenreiches Ruhrgebiet

Auf einer Strecke zwischen Hbf Oberhausen und Bf Moers, erleben wir die Vielfältigkeit und die Veränderungen die das heutige Ruhrgebiet kennzeichnet. Uns begleiten sowohl Natur, als auch Architektur und Industriekultur.

Zwischen Hbf Oberhausen und Einkaufszone befinden sich die Alte Post, das Amtsgericht mit gegenüberliegender Grünfläche und schön gestalteter Brunnenanlage, sowie am gegenüber liegenden Ende, das Europahaus. Durch die Einkaufszone geht es zum Altmarkt mit Friedenssäule und weiter über den Südmarkt (Parkanlage) auf die ehemalige Bahntrasse der BME, heute die schöne Styrumer Allee. Durch das Neubaugebiet (ehem. Trainingsgelände der Jugendmannschaften RWO) führt unser Weg über Hiberniastraße vorbei an ehem. Zechenhäusern in die Solbadstraße wo sich noch Gebäude der ehem. Zeche Alstaden / Schacht I befinden. Hier biegen wir ab in den großzügig angelegten Ruhrpark und erreichen den Ruhrdeich. In nördlicher Richtung geht es weiter. Vorbei an der rechts von uns liegenden Zechensiedlung Alstaden mit Blick auf auf das schöne links von uns liegende Naturschutzgebiet Ruhrwiesen. Auf dem Radweg (Achtung, im folgenden Wegeverlauf gibt es Schlaglöcher) umfahren wir ein Biotop (ehem. Bergehalde auch genannt: „Vesuv von Alstaden“)‚ halten uns dann links und erreichen über Am Ruhrufer, Speldorfer Straße, nach dem Unterqueren von drei Brücken, die Emmericher Straße. Das Überqueren der Ruhrbrücke bietet noch einmal einen schönen Blick über die Ruhr mit Ruhrwiesen.

Nach dem Unterqueren der A 40 fahren wir rechts zwischen Kleingärten und Sportanlagen weiter durchs „Grüne“ bis zur Aakerfährstraße, unterqueren links die Bahnanlage und nehmen gleich rechts den schmalen Fußweg. Nach 150 m wird der Weg wieder breiter und wir fahren direkt auf das östliche Ende des Duisburger Innenhafens zu.

Hier hat sich über das letzte viertel Jahrhundert ein Ort entwickelt, der Arbeiten, Wohnen, Kultur und Freizeit am Wasser verbindet. Ehem. Mühlengebäude sowie gewerbliche Neubauten bilden eine faszinierende Kulisse. Es lohnt sich hier etwas Zeit einzuplanen. Es gibt zahlreiche Gastronomiebetriebe für das leibliche Wohl und Sehenswertes wie: Küppersmühle, Kindermuseum Explorado, Garten der Erinnerung, Altstadtpark mit alter Duisburger Stadtmauer, Marina, und Five Boats. Über die sog. Buckelbrücke der Marina verlassen wir den Innenhafen und fahren geradeaus Richtung Ruhr und Ruhrwehr.

 

 

 

 

 

 

 

Wir überqueren die Wehr- und die Schleusenanlage, links geht es weiter zur Karl-Lehr-Brücke. Hier bieten sich beeindruckende Einblicke in  den Binnenhafen mit seinen Hafenbecken und man kann die ein- und ausfahrenden, oder vor Anker liegenden Schiffe beobachten. In nördlicher Richtung, über die Brücken des Binnenhafens, führt der Radweg nach Alt-Ruhrort. Auch hier erwartet uns viel Sehenswertes, Anleger Schifferbörse(Hafenrundfahrt), Museumsschiff Oskar Huber, Haniel-Museum, Denkmal „Tönnekesdrieter“.

Wir umrunden den Hanielkomplex (mit Haniel-Museum,- Archiv,-Verwaltung, -Akademie), werfen einen Blick in die Fabrikstaße mit den historischen 2-geschossigen Wohnhäusern, passieren das historische Gemeindehaus Duisburg-Ruhrort (ehem. Betsaal der niederländischen Gemeinde) und kommen zum Neumarkt. Über die Friedrich-Wilhelm-Straße (Achtung: Einbahnstraße), Dammstraße und Horst-Schimanski-Gasse kommen wir zum Promenadenweg. Über den Hafenmund blicken wir auf die Skulptur „Das Echo des Poseidon“ und die Landmarke Rheinorange, die den Einlauf der Ruhr in den Rhein markieren. Über den Promenadenweg, vorbei am Gebäude des Hafenmeisters und am Biergarten Mühlenweide gelangen wir, eine Schleife fahrend, auf die Friedrich-Ebert-Brücke mit ihren an Stadttortürme erinnernden Brückentürmen.

 

Über die Rheinbrücke gelangen wir nach Duisburg-Homberg. Gerne wären wir rechts über die alte Hubbrücke (überquert den Rheinpreußenhafen) zum Rheindeich gefahren, leider ist diese Brücke bis auf weiteres gesperrt. Daher müssen wir einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, der uns dann schließlich am PCC Stadion auf den linksrheinischen Deich mit dem eindrucksvollen Blick auf den Rhein mit seinem Schiffsverkehr, den Rheinwiesen mit Schafherde und auf der anderen Rheinseite auf die Thyssenkrupp Industriekulisse, führt.
Nach 1,3 km verlassen wir den Deich an dem kleinen Parkplatz und überqueren die Rheindeichstraße (Achtung: Hauptverkehrsstraße). Der Weg gegenüber führt uns durch ein Waldstück zum Uettelsheimer See, den wir durch die Parkanlage südlich passieren. An der Kleestraße überqueren wir die Stadtgrenze von Moers und erreichen die ehem. Schachtanlage Zeche Rheinpreußen IV, mit dem schon von weitem sichtbaren Fördergerüst und noch bestehenden Zechengebäuden.

Unser nächstes Ziel ist die Bergarbeitersiedlung Duisburg Meerbeck. Über Zechenstraße, Königsberger- und Fuldastraße fahren wir in die ehem. Bergarbeitersiedlung Kolonie Meerbeck. Die Lindenstraße führt uns dann zu unserem letzten Ziel auf der Strecke, dem Friedhof Meerbeck mit seinen beeindruckenden Sinti und Roma Gräbern.Von hier aus geht es zurück, durch die Kolonie, zum nahegelegenen Bahnhof Moers, wo diese Tour endet.

 

Tour kann abgekürzt werden:
Ab Hafenmund in Du-Ruhrort über die Fußgängerbrücke Dammstraße, nach ca. 800 m befindet sich das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt an der Apostelstraße, über die Deichstraße in ca. 500 m erreicht man den Bahnhof Du-Ruhrort (hier fährt der RE 36).

 

 

Die Tour im Überblick

Startpunkt: Hbf Oberhausen.
Ziel: Bahnhof Moers.
Charakter: Sowohl landschaftlich als auch städtisch geprägt, Strecke führt hauptsächlich über ausgebaute Radwege, aber auch über Wohnstraßen, selten Hauptstraßen (hier aber auf Radwegen). Auf wenigen, kurzen Strecken Fußweg- und Einbahnstraßenregelung beachten. Strecke ohne Steigungen.

Länge: ca. 35 km
Zeit: ca. 2,5 Std.
GPX-Track: OB_DU_MOE.zip
Karte: OB-DU-MOE.pdf

 

 

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